Archiv für den Monat Dezember 2009

EZRA FURMAN AND THE HARPOONS (USA) im Great Räng Täng Täng

Dienstag, 22. Dezember 2009
Feb
4
21:00

Seine besten Sachen, sagt er, entstehen dann, wenn Ärger und Freude aufeinander treffen – das sei ein wahrhaft „tödlicher Cocktail“. Und wie es scheint, wird er ihm vom Leben recht oft Als ich zum ersten Mal “Take off your sunglasses” dachte ich, dass sie dem guten Bob Dylan Speed in den Tee geschüttet hättet und er sich seiner Rock`n Roll Tage erinnert hätte, so fulminant legen Ezra mit seiner Mundharmonica und seiner Band los. Groooosss, ganz ganz gross.Dass ich den Song damals im österreichischen Sender fm4 gehört  war auch kein Zufall, den die Schnarchsäcke des deutschen Radios entdecken so ne Perle ja nie. In Austria ist der gute Ezra ziemlich angesagt, kein Wunder dass die Ösis vollkommen zurecht ausflippen. Der gebürtiger Chicagoer ist mittlerweile nach New York gezogen, wo er mit Brian Deck (dem Produzenten u.a. von Modest Mouse und Iron & Wine) einen kongenialen Partner getroffen, der das vorliegende Album „Inside The Human Body“ in Form gegossen hat.  ein Brett, dass die Kritiker der Wiener Zeitung zu folgenden Lobeshymnen hinriss:

Immerhin erweist sich der Musiker auf seinem Zweitling nicht länger als Talent – wir müssen schon jetzt von einem der großen Songwriter seiner Generation sprechen. Er wandelt zwischen folkinfiziertem Indie-Rock und ans Herz gehender Balladenkunst auf den Spuren von Neil Young (”If I Was A Baby”) oder dem elektrisch verstärkten Bob Dylan – aber auch in Sachen Daniel Johnston hat Furman seinen Bachelor gemacht.

Wir hören oft schön geschrammelte, meist reduzierte und immer zeitlose Songperlen, die den Vorbildern unseres Helden locker das Wasser reichen können. Ein Stern geht auf – hoffentlich nicht länger unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der Mann hat Recht. Überzeugt euch selbst.   www.myspace.com/ezrafurman

AIR WAVES (USA)

Dienstag, 22. Dezember 2009
Feb
19
21:00

Ja, ja, schon wieder Brooklyn, schon wieder so was wie folkmusik und trotzdem ist es bei den Air Waves alles etwas anderes, wie die Kollegen vom empfehlenswerten 78`s Blog hier erklären:

Eine Band im New Yorker Indiebezirk Brooklyn zu sein, bringt vermutlich sowohl Vorteile, als auch Nachteile; nämlich im ungeheuerlichen Künstlermeer unterzugehen. Während für einige das Interesse immer noch automatisch angekurbelt wird, wenn das Schlagwort „Brooklyn“ ertönt, haben andere davon schon die Nase voll und sind auf der stetigen Suche nach einem musikalisch unerkundeten Hot Spot. Schade wäre das aber um die charmanten und unprätentiösen Air Waves. Diese machen nämlich weder mit Afrobeat, noch mit Lo-Fi-Noise oder Prog-Rock auf sich aufmerksam – womit sie schon mal kaum in die relativ grosse Hypebandbreite des vergangenen Jahres gehören. Viel mehr gehen sie in Richtung Folk und Acoustic Punk, wo sie schon öfters eingeordnet wurden. Dort treffen sie auf die ebenfalls New Yorker Moldy Peaches, die ähnlich ehrlich, simpel und explizit Geschichten erzählen.Die bezaubernd unscheinbare Sängerin und Songschreiberin Nicole Scheit umgibt sich bei Konzerten und Aufnahmen mit guten Freunden, um „ihre persönliche Freude in den verschiedensten Facetten widerspiegeln zu können“.
Quelle: http://www.78s.ch/2009/02/09/air-waves-und-die-unauffalligkeit/#ixzz0cbKi7y9Q