Archiv für den Monat Januar 2010

SMOKESTACK LIGHTNIN`(D)

Mittwoch, 20. Januar 2010
Mrz
6
21:00

Ganz ohne Frage Deutschlands beste Rockabilly und Countrycombo. Smokestack Lightnin’ stehen für Country abseits des Nashville Mainstreams - auch wenn sie in der breiten Öffentlichkeit eher durch ihre Coverversion von „Unknown Stuntman“, der Titelmelodie der 80er TV-Serie „Ein Colt für alle Fälle“ bekannt sind. Mit ihrer Mischung aus Rockabilly, Country, Folk und twangigen Gitarren hatten sie bereits vorher in der einschlägigen Szene europaweit einen Namen. Gemeinsame Auftritte mit Lambchop, Calexico, The Specials, Boz Boorer (Morrissey), Bill Haley’s Comets, 16 Horsepower, Neil Casal (Ryan Adams),, Eddie Floyd, und sogar den PunkkadettenTurbostaat (!!), markieren den internationalen Stellenwert der Nürnberger. Bis nach Hollywood, wo man das von Steve Anderson direktierte Kult-Road Movie „The Big Empty“ musikalisch verzierte, reicht der Ruf der fränkischen Square-Denker. In Freiburg sind sie auch schon mehrere Male aufgetreten, heuer allerdings das erste Mal im Swamp. Und auch in Deutschland sparte die Fachpresse nicht mit Lob. Der ausgewiesene Roots-Musik-Experte Franz Dobler bedachte die Band in gleich zweien seiner Bücher, in „Auf des toten Mannes Kiste“ (Nautilus Verlag Hamburg, 1999), sowie in der Johnny Cash Biographie „The Beast In Me“ (Kunstmann 2002)

Wer Johnny Cash liebt und The Boss Hoss hasst, ab deren peinlichem Umgang mit Country Musik ist bei einem Konzert von Smokestack lightnin`am richtigen Platz. www.myspace.com/smokestacklightninmusic /www.smokestacklightnin.de

DIE AERONAUTEN (CH/D) Support:HAWAI 2.0 in der JAZZ/ROCKSCHULE Haslacher Str.

Mittwoch, 20. Januar 2010
Mrz
13
21:00

Über die Aeronauten in einer speziell für Freiburg angefertigten Ankündigung etwas zu schreiben, hieße Eulen nach Athen, den SC Fußball in`s Swamp, die Nervmenschen ins Vauban bzw. die Wiehre zu tragen. Für die, die den Kollegen Guz und seine Truppe nicht kennen, hier noch mal eine kleine Bio der Band. Und ja, ja, solo, mit den Averells oder eben mit den Aeronauten mag Guz schon gefühlte zehntausend mal in Freiburg musiziert haben, wer sich aber speziell an seinen letzten Auftritt mit besagten Herren vor ziemlich genau zwei Jahren erinnert, wird zustimmen: Es kann ruhig das zehntausend und einste (schreibt man das so) Mal sein.

Im Vorprogramm tritt Freiburgs wahrscheinlich die-aeronauten_2009_sbester, zumindest vielseitigster (Indie/Soul/Country) Musikkenner, -schreiber, Dr. Schneider mit seinen Mitstreitern von Hawai 2.0. KammermusikSurf vom Feinsten.

Die Aeronauten haben sich 1991 in Zürich zusammengetan. Alle 2 bis 3 Jahre geben sie eine CD heraus
und spielen anschliessend 30-80 Konzerte pro Jahr im ganzen deutschsprachigen Raum (je nach der Anzahl
Kinder, die gerade auf die Welt kommen). Die Aeronauten haben ihre musikalischen Wurzeln in der Rockund
in der Punkmusik. Da sie Bläser in der Gruppe mitdabei haben, gehen die Stücke auch oft Richtung
Soul. Gesungen wird meistens auf Deutsch. Je länger sie zusammen sind, desto mehr machen sie sich frei
von engen Stilvorgaben. Alle sollen am kreativen Prozess beteiligt sein. So können auch ganz untypische
Stücke entstehen was für die „alten Fans“ vielleicht ungewohnt klingt, aber der Weiterentwicklung sehr
förderlich ist. Die Aeronauten haben ca. 500 Konzerte gespielt und einige kleine Hits gehabt (u.a.„Freundin“,
„Bettina“, „Patates“, „Country Musik“), sind aber immer ein Geheimtyp geblieben. Die Konzerte der
Aeronauten sind immer ausgelassen melancholisch und aber auch euphorisch bescheiden.
GUZ spielt Gitarre und singt bei den Aeronauten. Er schreibt die meisten Texte. GUZ hat Auftritte als “GUZ
und die Averells” und was er sonst so macht, ist nicht von Belang. Wir wollen hier ja ganz redlich den
Rock’nRoll Schwindel aufrechterhalten. Ohne Illusionen geht das nun mal nicht und wir wollen euch doch
das schöne Bild von uns nicht kaputt machen. Er kann mit dem Fingernagel eine schraube ins Holzdrehn,
ohne nichts.
Hipp Mathis spielte schon bei Freds Freunde mit Oliver Maurmann und ist jetzt Bassist bei den Aeronauten.
Er tat bei zahlreichen Kassetten mit und war bei allen unten erwähnten Schallplatten und Cds mit dabei. Er
ist überhaupt ein super Kumpel.
Roman Bergamin bläst Trompete und Posaune bei den Aeronauten seit Anfang an und war bei allen CD
Produktionen dabei. Er ist der Mann für die Feinheiten und Romantik, fast alle schönen Stellen in unserer
Musik gehen auf ihn zurück.
Daniel d’Aujourd’hui spielte vorher Schlagzeug bei „Midnight to Six“, bei „Los Locos“ und einigen anderen
Bands. Er ist seit 15 Jahren bei den Aeronauten. Er ist „der Beobachter“ dieser Mann sieht einfach alles, er
kann zum Beispiel nach dem Konzert sagen, wieviele Leute in einem roten T-Shirt da waren.
Roger Greipl spielt seit 13 Jahren bei den Aeroanuten Saxofon und hat noch andere Bands, die heissen
„King Kora“, „Kungfu Horns“, „Soul Maniacs“. Er ist mit Abstand der poliglotteste Aeronaut. Er reiste mit 30
Leuten nach Afrika, um da eine Tour zu machen.
Samuel Hartmann ist Gitarrist bei den Aeronauten und spielt schon seit 8 Jahren mit. Er hat die Aeronauten
zu einer musikalisch diszipinierten Band gemacht. Früher spielte er bei den „Plenty Enought“ und ist durch
und durch ein feiner Kerl.
Diskographie
Die Aeronauten, 1:72, LP/CD/MC (TomProdukt)
Die Aeronauten, Ich wollt ich wär tot, Bettina, Maxi CD (TomProdukt)
Die Aeronauten, Gegen Alles, LP/CD (L’age d’or, Hamburg)
Die Aeronauten, Jetzt Musik, LP/CD (L’age d’or, Hamburg)
Die Aeronauten, Honolulu, LP/CD (L’age d’or, Hamburg)
Die Aeronauten, Bohème pas de problème, LP/CD (Make Up, RecRec)
Die Aeronauten, Zu gut für diese Welt, LP/CD (Best an worst of…L’age d’or, Hamburg)
Die Aeronauten, Fussball Männer Frauen Sensibel, Vinyl Single (Ritche Records, Freiburg)
Die Aeronauten, Hier: Die Aeronauten, LP/CD (L’age d’or, Hamburg)
Dazu kommen viele Veröffentlichungen auf Samplern.
Aktuell:
Veröffentlichung

THE BLUE VAN (DK)

Montag, 01. März 2010
Mrz
19
21:00

Schon in der sechsten Klasse jammten die Musiker von The Blue Van aus Nord Jütland im Keller einer Großmutter. Nach Cover-Songs folgten bald eigene Kompositionen, angeregt von Bands wie The Small Faces, Cream und The Pretty Things.
Unter den Namen The Blue Van (eine direkte Übersetzung des in Dänemark volkstümlich genannten Wagen, der Patienten zum psychiatrischen Krankenhaus fährt) zog die Band nach Kopenhagen, wo sie die EP „A Session With The Blue Van“ einspielte, welche mit einem Auftritt in Roskilde unterstützt wurde.
2003 nahm Band ihr Debüt „The Art Of Rolling“ in Hamburg auf und fing dabei ihre volle Live-Energie ein. Zwischen Dänemark und Brooklyns nahm The Blue Van den Nachfolger „Dear Independence“, mit Lenny Kravitz’s Soundtechniker Henry Hirsh als Producer, auf.
Mittlerweile beim Hamburger Label Iceberg Records gelandet, gewannen The Blue Van neben Mark Wills (Co-Producer auf ”The Art of Rolling“) und Dan Hougesen (Dúné) für die Aufnahme des aktuellen Albums „Man Up“. Diesmal hatte die Band jetzt Lust ein symphonisches Werk zu machen mit experimentelleren Klängen herauszubringen. ”Man Up”, liefert also in jeder Hinsicht ein Bild von einer reiferen Band.
„Silly Boy“, die erste Auskopplung wurde in Dänemark nach der VÖ sofort zur „Single der Woche“ des dänischen nationalen Radios.

Auch auf dem neuen Werk bleiben The Blue Van ihrer Linie treu und rauschen haarscharf am Mainstream vorbei, obwohl die Band mittlerweile ein gesammelt Maß an Hits aufweisen kann und so dürften fleißigen US-TV-Serien-Guckern  Songs wie „Man Up“, „Independence“, „Be Home Soon“ oder „Silly Boy“ aus Serien wie „Beverly Hills 9210“, „CSI NY“, „The Royal Pains“, oder dem Trailer von „Scrubs“ bekannt sein. Dass diese Präsenz nicht dazu geführt hat, dass die Band glatter wurde, davon kann man sich live nun überzeugen lassen.

KAKKMADDAFAKKA (NOR) Support: TROMSÖ BEACH CLUB (Freiburg)im WALDSEE

Dienstag, 01. Dezember 2009
Mrz
20
21:00

Der Name ist gewöhnungsbedürftig,schräg,genial,durchgeknallt, egal: nennt ihr, wie ihr wollt. Die Burschen aus Norwegen sind auf jeden Fall vollkommen irre. Trash meets 60s, Pop, Punk und sogar Ska – alles wird in einen Topf geschmissen, kräftig durchmixed und mit einer Brise Comedian Harmonists verfeinert. Unterstützt werden sie von niemand Geringerem als Erlend Øye, der die Kadetten produziert hat.Crazy on the Dancefloor heisst einer ihrer Stücke, und genau darauf läuft`s raus. Ganz grosser Spass fanden auch die Besucher ihrer letzten Shows

So strahlten sie die unbekümmerte Extrovertiertheit einer Band aus, deren Mitglieder zum ersten Mal ohne Eltern in Urlaub fahren durften, allerdings ohne dabei peinlich oder künstlich zu wirken. Hier fiel zunächst der „Kakkmaddachoir“ auf, 2 Typen in knappen Sport-Outfit, männliche Background-Bitches gewissermaßen, die sich im Hintergrund aufhielten und eine herrlich ironische Performance ablieferten. Der schrägste Vogel, rein optisch wohlgemerkt, war Gitarrist und Sänger “Axemax” Vindenes. Man hatte den Eindruck, Catweazle sei wieder auferstanden, nur in modern. Musikalischer Mittelpunkt war eindeutig Pianist „Mr. Jones“ Jonas Nielsen, so ein „Zwischen-Genie-und Wahnsinn“-Typ: „he is always smashing those black and whites things“, wie Axemax und sein Bruder, Cellist Big P., in einem Youtube-Video bewundernd mitteilen. So war es nicht verwunderlich, dass dieser Mr. Jones am Ende der Show mal wieder am meisten durchgeschwitzt war”

Na also, Party never stops heisst schliesslich auch das Motto der Jungs Und so hören sich die Buben an:

www.youtube.com/watch?v=UeLGCM0vIks

Supported werden die Norweger vom., logo, Tromsö Beach Club, deren Namen nicht nur eine Verwandschaft zum Herkunftsland von Kakkamaddafakka schafft, natürlich liegt auch der Sound des Tromsö Beach Club haarscharf daneben; Ska Ska und nochmals Ska.