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	<title>SWAMP - "cool music, cold beer"</title>
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	<description>In my heart, there’s a place called…       swampland</description>
	<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:46:42 +0000</pubDate>
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		<title>PLATTE DES JAHRES 2009  LOVE AND CURSES  THE REIGNING SOUNDS (USA)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Plattenschrank]]></category>

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„Love and Curses“ von den Reigning Sounds ist eine herrlich altmodische Platte und vielleicht gerade deshalb so genial. Während die angesagten Hipster wie The XX, dafür gelobt werden, dass sie die Pophistorie minimalisieren, interessieren sich die Reigning Sounds für diese referenzielle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&lt;!&#8211; 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	&#8211;&gt;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Love and Curses“ von den Reigning Sounds ist eine herrlich altmodische Platte und vielleicht gerade deshalb so genial. Während die angesagten Hipster wie The XX, dafür gelobt werden, dass sie die Pophistorie minimalisieren, interessieren sich die Reigning Sounds für diese referenzielle Art des Musikmachens überhaupt nicht. Weil sie auf ihre Art Pophistorie.sind. :Ein Stück wie „Something to hold onto“ passt wie die Faust auf`s Auge auf Dylans legendäres „Blonde on blonde“ Album, „The bells“ wäre problemlos in Springsteens Meisterwerk „Born to run“ untergekommen und „You can call me“ hätten die Stones natürlich auf eine ihrer frühen Platten gepackt. Da spielt es keine Rolle, wenn Kritiker, Bandchef Greg Cartwright attestieren, dass er nicht singen könne. Der Kerl klingt tatsächlich manchmal wie ein Klon von Bob Dylan und Tom Waits, dem man einen Haufen rostige Nägel in den Rachen geschmissen hätte. Der Magie der 14 Songs kann man sich trotzdem nicht entziehen, zu stark ist die Authenzität des Cartwright`schen Storytelling über ungenutzte Chancen und gebrochene Herzen. Wo andere in Selbstmitleid in zerfliessen, benutzen die Reigning Sounds das Stilmittel einer heiteren Melancholie, textlich, als auch musikalisch. Eine schönere und doch klarere Musik über die Vergänglichkeiten der Liebe wird sich auch 2009 schwer finden lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">The Reigning Sounds</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Love and Curses</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>JACK PENATE &#8220;EVERYTHING IS NEW&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Plattenschrank]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleiner Tipp für die coolen Indiefreaks:Schnell die neue Jack Penate besorgen, bevor man sich verschämt mit den Mainstreamfans beim Drogeriemarkt Müller oder bei Saturn in der langen Reihe anstellen muss. 2007 bretterte der Sunnyboy aus London mit dem besten Housemartins Gitarren- Geschrammel seit deren Auflösung 1988 in die Popcharts und galt als männliches  Pendant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Kleiner Tipp für die coolen Indiefreaks:Schnell die neue Jack Penate besorgen, bevor man sich verschämt mit den Mainstreamfans beim Drogeriemarkt Müller oder bei Saturn in der langen Reihe anstellen muss. 2007 bretterte der Sunnyboy aus London mit dem besten Housemartins Gitarren- Geschrammel seit deren Auflösung 1988 in die Popcharts und galt als männliches  Pendant zu Kate Nash. Die Gitarren hat er mit bei seinem neuen Album weitgehend zur Seite gelegt, dafür Percussions und Piano hervor gekramt und diese mit reichlich Afrobeat und Sambarhytmen unterlegt. So soulig wie es Simply Reds Lockenköpfchen Mick Hucknall immer sein wollte, so unverkrampft pathetisch wie es  Gutmensch Bono nie werden wird, (noch) so charming wie man Robbie Williams vor seinen Depro-Tagen mochte, brettert  Jack Penate auf seinem Zweitling „Everything is new“ in die Gehörgänge. Hit reiht sich an Hit,  massenkompatibel und allesamt mit  beängstigender Ohrwurmqualität.  Gut vorstellbar, dass man diesen „Gute Laune Sound“ nach einer bestimmten Zeit nur noch in der Großraumdisco erträgt, jetzt allerdings macht`s Spass- und noch ist es ein kleiner Geheimtipp.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jack Penàte</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Everything is new</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">XL Recordings</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GOSSIP &#8220;MUSIC FOR MEN&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 14:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Plattenschrank]]></category>

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		<description><![CDATA[
2006 war die US-amerikanische Band Gossip noch die Indie Pop Sensation, knapp drei Jahre später ist das Trio nicht nur der absolute Medienliebling, sondern auf dem Sprung zu dem Top-Act der Musikbranche. Der schwergewichtigste Grund dafür ist Beth Ditto, Sängerin der Band, ein Meter fünfundfünfzig gross und 95 Kilo schwer. Ditto,offensiv bekennende Lesbe, mit White [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">2006 war die US-amerikanische Band <strong>Gossip</strong> noch die Indie Pop Sensation, knapp drei Jahre später ist das Trio nicht nur der absolute Medienliebling, sondern auf dem Sprung zu dem Top-Act der Musikbranche. Der schwergewichtigste Grund dafür ist Beth Ditto, Sängerin der Band, ein Meter fünfundfünfzig gross und 95 Kilo schwer. Ditto,offensiv bekennende Lesbe, mit White Trash Hintergrund, sieht im Pop das ideale Vehikel, um Themen wie Schlankheitswahn oder Homophobie zu thematisieren. Tat sie dass mit Gossip vor kurzem noch in kleinen Clubs vor einer überschaubaren Punk Gemeinde, sind es heute Karl Lagerfeld Modestrecken, bei denen sie sich, wie zuletzt in Paris, als Gegenpart zu den Bulimie Models ablichten liess. „Ein Symbol der Subervision, ein Fragezeichen hinter der Weltherrschaft der Heidi Klum“, orakelt die „Welt Online“ und die „Suddeutsche Zeitung“ sieht in Beth Ditto „sogar die erste seit Madonna, die man als so etwas wie ein weibliches Pop-Originalgenie bezeichnen könnte.“Die Hoffnung auf die eine Wiederbelebung der schon verlorenen geglaubten Verdichtung von Sounds, Looks und politischer Haltung? Vielleicht, leider ist dabei die Musik etwas auf der Strecke geblieben, denn Starproduzent Rick Rubin hat vom minimalistischen, treibenden Punk Sound so ziemlich alle Ecken und Kanten der Band weggeschliffen. Der Sound ist souliger, was ok, ist aber irgendwie schleicht sich der Gedanke in den Hinterkopf, dass Gossip sauberer und klinischer geworden sind. Der Dreck ist weg. Wie geschaffen für die Modeschauen und die Mainstreamradios dieser Welt. Ich mache jede Wette, dass es spätestens in zwei/drei Wochen kein Entrinnen mehr gibt und die Band im Dauerrotationslauf zu hören sein wird, leider</p>
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		<title>ZÄTT EM EFF/MICHAEL J./DOOFE BRASILIANER/SKY SAXON</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 14:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[The whole damn World]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Westen nichts Neues, dass heisst bei ZMF alles wie gehabt: eine Hand, bzw. ein Finger reicht auch dieses Jahr vollkommenm aus, um die Anzahl der interessanten Konzerte abzuzählen. Es gibt schlicht und einfach keine. Zumindest keine, die einem vom Hocker reissen würden. Oder hätte etwas jemand erwartet, dass Frau Hynde mit ihren Pretenders mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Westen nichts Neues, dass heisst bei ZMF alles wie gehabt: eine Hand, bzw. ein Finger reicht auch dieses Jahr vollkommenm aus, um die Anzahl der interessanten Konzerte abzuzählen. Es gibt schlicht und einfach keine. <span id="more-94"></span>Zumindest keine, die einem vom Hocker reissen würden. Oder hätte etwas jemand erwartet, dass Frau Hynde mit ihren Pretenders mehr als nur ein kleines Abrutschen in Melancholiegefühle verursachen würde. Tat sie auch nicht. Sound wie gehabt sehr bescheiden im Zirkuszelt, halliges Schlagzeug, zu wenig Gitarren, aber immerhin kam das Bein bei &#8220;Precious&#8221; und &#8220;Middle of the road&#8221; ein klein wenig in Wippstimmung. Ansonstenwog sich das SWR 1 Publikum im halbvollen Zelt wohlgesonnen bei den  Hits wie &#8220;Don`t get me wrong&#8221; oder &#8220;Brass in pocket&#8221;, mehr braucht`s anscheinend nicht, und mehr hatte man, ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Ärgerlich allerdings danach die Berichterstattung in der &#8220;BZ&#8221;  Mal davon abgesehen, dass der Gig nicht halb so gut war, wie es der Redakteur gehört/gesehen hatte, gehen solch bräsige-old Sack Kritiken, wie warum die Gitarre, bzw. das Schlagzeug gestimmt sein sollten, seit Jahrhunderten nicht mehr. Interessiert keinen Mensch.</p>
<p>Anderntags dann morgens der Anruf, ob ich was zu Michael Jackson schreiben  könne. Ich hatte keine Ahnung, dass der Cyborg, formerly known as Michael Jackson, nimmer unter den Lebenden weilte, so isses, wenn man Radio,TV und Internet mal ne Weile auslässt. &#8220;Na ja&#8221;, viel Gutes wirste von mir nicht hören&#8221;, sagte ich dem Redakteur. &#8220;Egal&#8221;, schreib`halt mal!&#8221; Ich schrieb:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Als Michael Jackson sein Album „Thriller“ veröffentlichte, fiel fast die gesamte Popwelt (und die übrige auch) in Ohnmacht. Ich konnte die damalige Aufregung nicht nachvollziehen, und das hatte einen einfachen Grund. Der Mann stand, zumindest für mich, auf der falschen Seite. Denn uns zogen Bands wie Heaven 17, Dexy Midnight Runners,Scritti Politti oder ABC auf die Tanzfläche, Gruppen die bewiesen, dass sozial-kritischeMusik, auch tanzbar sein konnte, ja sogar, dass Sozialismus und Glamour sich nicht ausschliessen mussten. Den Gegenpart bildete die Fraktion der belanglosen Tanzmusik. Selbst wenn das Jacksons Sound nicht unbedingt war, machte uns die Tatsache, dass „Thriller“ in jeder Dorfdisse und in jedem Yuppiesender bis zum Erbrechen gespielt wurde, wahnsinnig. Dass Thriller die musikalische Ästhetik der 1980er Jahre definierte, mögen viele Kritiker so sehen: für andere, und dazu zähle ich mich auch, war Jackson nie der King of Pop, höchstens ein begnadeter Tänzer, toller Sänger und Schöpfer von zwei, drei guten Songs. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vielleicht habe ich dem guten Mann doch Unrecht getan, aber es war halt wirklich so, dass ich diese Integration von Schwarz und Weiss, die die gesamte Kritikergilde bei Jackson sah, deshalb nie bemerkte, weil sich Jackson meiner Meinung zu stark dem weissen  Mainstream anbiederte. Dazu war Tanzen war noch nie meines, und Soul hörte sich für mich auch anders an. Der Bursche war ein kleiner Junge, der nie erwachsen wurde. Dazu passt auch sehr schön die Geschichte, die ein Produzent mal von sich gab. Es war ein Meeting mit Jackson und noch nem Produzentenheinrich angesagt, wichtiges, geschäftliches Gespräch also. Die beiden Produzenten saßen am Tisch und während des zwei Stunden langen Gespräches kurvte der gute Michael die ganze Zeit mit Rollschuhen um den Tisch rum. Ich weiß bis heute nicht, ob ich das für genial, oder  für vollkommen durch den Wind halte. Allein das Bild: Zwei Anzugsfritzen, der King of Pop kurvt die ganze Zeit um sie herum, und am Tisch werden Millionen jongliert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Apropos durch den Wind: Könnte mal jemand den bescheuerten brasilianischen Kickern auf die Birne klopfen? Reissen sich in Gemeinschaft nach dem Confed Sieg die Trikots vom Leib, nur damit man ihre satanischen Botschaften: I belong to Jesus sieht, fallen auf die Knie und beten. Ihre Sache? Eben nicht. Wollte wissen, was los wäre, wenn ein Team mit der Aufschrift <strong><span style="font-weight: bold;">Allahu akbar auf ihren Trikots anrollen würde. Ob da wohl das Entblössen des Trikots so problemlos von Statten ginge. Wäre auch schön zu wissen, ob Kaka, Lucio und Konsorten auch bei ihren Vertragsverhandlungen so gottesfürchtig sind, oder nur auf den schnöden, weltlichen Mammon schauen. Egal: unsereins wartet auf die neue Jamie T. Veröffentlichung. Die Single lässt grosses erwarten.</span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><span style="font-weight: bold;">Im übrigen ging im ganzen Michael Jackson Gedöns völlig unter, dass Sky Saxon auch das Zeitliche gesegnet hatte. Der Sänger der legendären Seeds war zwar schon etwas balla im Kopf (unter anderem deswegen hatte ich im letzten Jahr von einem Angebot, ihn und seine Kapelle in Freiburg zu veranstalten abgelehnt), aber jedes Stück von  grandiosen Debütalbum der Band aus dem Jahre 1965 stand und steht mir näher als &#8220;Billie Jean&#8221; oder &#8220;Beat it&#8221; Grosser Mann.<img class="alignleft size-full wp-image-91" title="200px-theseedscover" src="http://www.swamp-freiburg.de/wp-content/uploads/2010/06/200px-theseedscover.jpg" alt="200px-theseedscover" width="200" height="200" /><br />
</span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<item>
		<title>KLEINE REISE VOM LIEBEN LANGWEILIGEN GRIECHENLAND ÜBER`S BÖSE AMERIKA BIS EMMENDINGEN</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[The whole damn World]]></category>

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		<description><![CDATA[Dreimal in den letzten Tagen im Kino gewesen und dabei eine gewisse, na sagen wir mal Ausgeglichenheit erlebt. Von stinklangweilig über sehr angenehm bis hin zu fett. Womit fangen wir an? Stinklangweilig? Ok: Was der kleine, liebenswerte griechische Film den Zuschauern bietet, kommt einem anderthalbstündigen Kurzurlaub gleich: Spaß, Meer, etwas Abenteuer, lichtdurchflutete Landschaften, nette Menschen.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dreimal in den letzten Tagen im Kino gewesen und dabei eine gewisse, na sagen wir mal Ausgeglichenheit erlebt. Von stinklangweilig über sehr angenehm bis hin zu fett. Womit fangen wir an? Stinklangweilig?<span id="more-76"></span> Ok: <em>Was der kleine, liebenswerte griechische Film den Zuschauern bietet, kommt einem anderthalbstündigen Kurzurlaub gleich: Spaß, Meer, etwas Abenteuer, lichtdurchflutete Landschaften, nette Menschen.&#8221;</em> Schreibt der Spiegel in seiner Online Kritik und liegt damit so weit daneben wie das griechische Archipel von der Chinesieschen Mauer. Auf einer Insel wird eine Leiche gefunden, die beim  Dorfpolizisten und seiner Ortsgemeinde für Verwirrung und Tohouwabohou sorgt. Die witzig beginnende Story entwickelt sich zum zähen Langeweilerbrei, bei dem mich meine Freundin kurz vor Ende zum wiederholten Male aufwecken muss. &#8220;Der perfekte Film für den Sommer, das ist er.Besonders, wenn es regnet.&#8221;, fällt dem Spiegel auch noch dazu ein. Bitte nicht, dann lieber zehn Wochen Tiefdruckzone.</p>
<p>Viel besser, weil einfach spritzig,schlau und wirklich witzig kommt da schon &#8220;Sunshine Cleaning&#8221; daher. Der Titel verräts Eine gewisse stilistische Nähe zu „Little Miss Sunshine“ ist bei Christine Jeffs dritter Regiearbeit leicht auszumachen. Das kommt nicht von ungefähr – schließlich wurde „Sunshine Cleaning“ vom selben Team produziert wie Jonathan Daytons und Valerie Faris‘ Indie-Superhit. Dennoch sind beide Werke völlig eigenständig und nicht unbedingt vergleichbar. Ebenso wie „Little Miss Sunshine“ weist auch „Sunshine Cleaning“viele heitere Momente auf und gibt sich nicht durchweg pessimistisch-düster, zeichnet sich insgesamt aber doch durch einen deutlich dunkleren Grundton aus, der den Film tief in der amerikanischen Wirklichkeit verankert. Irgendwie die klassische Tragikomödie halt, wie es so fast nur die Amis fertig bringen. Man findet in &#8220;Sunshine Cleaning“ keine universelle Antworten auf menschliche Befindlichkeiten ,darum geht`s auch gar nicht. Einfach schön zu sehen, wie die filmische Umsetzung gelingt, Menschen zu zeigen, die sich in auch unter weniger schönen Umständen in der Gesellschaft behaupten. Schöner kleiner Indiefilm.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Bliebe noch fett. &#8220;State of play&#8221; ist ein grossartiger Politthriller für den der Begriff &#8220;Old School&#8221;  geradezu wie geschaffen scheint. Alles passt zusammen: die düsteren Bilder von Kameramann Rodrigo Prieto</p>
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<div class="backlight" style="border: 1px solid #003399; padding: 3px; background-color: #ffffff; width: 300px;">
<table class="tooltip" border="0" width="100%">
<tbody>
<tr class="res_row">
<td style="width: 40px;"><img src="http://thumbs.filmstarts.de/nano/BrokebackMountain-Poster.jpg" alt="" height="px" /></td>
<td>
<div style="color: #5383b1;">Brokeback Mountain</div>
<div style="color: #aaaaaa; font-size: 0.8em;">Westernmelodram, USA 2005</div>
<div style="color: #aaaaaa; font-size: 0.8em;">Michelle Williams, Cheyenne Hill, G&#8230;</div>
</td>
<td class="rating"><img src="http://www.filmstarts.de/designs/default/images/ratings/1010er.gif" alt="" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<div class="tooltip" style="position: absolute; z-index: 20000; top: 1.2em; left: 1em; display: none;">
<div class="backlight" style="border: 1px solid #003399; padding: 3px; background-color: #ffffff; width: 300px;">
<table class="tooltip" border="0" width="100%">
<tbody>
<tr class="res_row">
<td style="width: 40px;"><img src="http://thumbs.filmstarts.de/nano/BrokebackMountain-Poster.jpg" alt="" height="px" /></td>
<td>
<div style="color: #5383b1;">Brokeback Mountain</div>
<div style="color: #aaaaaa; font-size: 0.8em;">Westernmelodram, USA 2005</div>
<div style="color: #aaaaaa; font-size: 0.8em;">Michelle Williams, Cheyenne Hill, G&#8230;</div>
</td>
<td class="rating"><img src="http://www.filmstarts.de/designs/default/images/ratings/1010er.gif" alt="" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<p>), der flotte aber nie hektisch wirkende Schnitt von Justine Wright und die atmosphärische Musik von Alex Heffes. Mit letztgenannten hatte Regisseur Kevin Macdonald schon bei seinem phantastischen Debüt „Der letzte König von Schottland“  zusammengearbeitet. Die Story will ich jetzt hier gar nicht gross erzählen, geht selbst ins Kino und schaut euch`s an, nur soviel: Selbst der ansonsten eher nervige Ben Affleck begeistert mit subtilem Spiel. Das Russel Crowe überzeugt war eh schon von vornerein klar. Toller Film, mit sehr schöner Musikauswahl. Einmal rumort Crowe in seiner chaotischen Küche herum und im Hintergrund läuft Gil Scott Heron. Weiss es nimmer genau, aber ich glaube es war &#8220;B-Movie&#8221; aus dem Jahr 1981, ein grossartiges Brett, das damals auf jede Party gehörte. Erinnerte mich auf jeden Fall daran, auch mal wieder zu kochen<strong> und </strong>den Plattenspieler zu betätigen. Krieg ich Hektiker nie richtig hin. Das zum Abspann dann noch &#8220;Long as I can see the light&#8221; lief, war das Pünktchen auf dem i. Was uns von der grossen Welt des Kinos wieder zurück in unsere liebliche Provinz führt, denn der Schöpfer dieses Songs wird ebendiese in einigen Wochen aufsuchen. John Fogerty, der Mann, der CCR zu den Göttern des Southern Rock machte, wird auf dem, ich trau`s mich kaum zu sagen, Marktplatz in Emmendingen, auftreten. Wer von unseren jungen Nerds also die Kings of Leon als tolle,wilde Band schätzt, sollte dies nicht versäumen. Da kann man den Vater des Southern Rock bewundern, ohne dessen Einfluss die Brüder Followill, samt Cousin ihren Siegeszug kaum angetreten hätten. Glaubt`s oder glaubt`s nicht: Creedence Clearwater Revival sind mehr als Bad Moon Rising, obwohl das allein schon ein toller Song ist.</p>
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		<title>Neuer Heisser Scheiss (1)</title>
		<link>http://www.swamp-freiburg.de/2009/06/neuer-heisser-scheiss-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 00:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Plattenschrank]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist momentan neben vielen anderen eine Dame namens Ebony Bones, deren Debütalbum die Engländer durchdrehen lässt und die  Klaus Walter abschliessend wie folgt rezensiert: Ansonsten ist es ja Quatsch, die zwölf Superhits von Ebony als Album zu besprechen. Kein userlogisch agierender Fan wird dieses Patchfeuerwerk am Stück konsumieren, da droht Overload. Ideenvergiftung. Will heissen: Zunächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist momentan neben vielen anderen eine Dame namens <strong>Ebony Bones</strong>, deren Debütalbum die Engländer durchdrehen lässt und die  Klaus Walter abschliessend wie folgt rezensiert: <em>Ansonsten ist es ja Quatsch, die zwölf Superhits von Ebony als Album zu besprechen. Kein userlogisch agierender Fan wird dieses Patchfeuerwerk am Stück konsumieren, da droht Overload. Ideenvergiftung. </em>Will heissen: Zunächst mal reicht ne Single, und da man  so etwas als Normalkonsument eher nicht kauft, ist es genug,  jungen Menschen beim Tanzen zu dieser Musik zuzuschauen. Mit Fußwippen natürlich. Für den Plattenschrank wäre eher eine Platte der kalifornischen Band <strong>Girls</strong> etwas. Dummerweise haben die noch keine draussen, so bleibt nur diesen zwar unspektakulären, vielleicht eben dafür tollen Sound zwischen Ramones und Sixties Pop auf dem Netz anzuhören. Net wundern, wenn man bei dem Stichwort Girls und San Francisco auf so seltsamen Seiten wie Sex for Sale landet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>LIGHTSPEED CHAMPION</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 16:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[PLATTE DES JAHRES 2008: LIGHTSPEED CHAMPION
2005, Presse und Musikindustrie hypen unter dem Schlagwort
„England`s burning“ jede Post-Punkband, die nicht
rechtzeitig auf den Bäumen ist, in den Pophimmel. Die Icicle
Tests werden als der kommende heisse Scheiss von dem Franz
Ferdinand Label Domino unter Vertrag genommen, bringen im
Oktober einePlatte heraus und lösen sich ein halbes Jahr
später auf. Januar 2008 erscheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>PLATTE DES JAHRES 2008: LIGHTSPEED CHAMPION</h3>
<p>2005, Presse und Musikindustrie hypen unter dem Schlagwort<br />
„England`s burning“ jede Post-Punkband, die nicht<br />
rechtzeitig auf den Bäumen ist, in den Pophimmel. Die Icicle<br />
Tests werden als der kommende heisse Scheiss von dem Franz<br />
Ferdinand Label Domino unter Vertrag genommen, bringen im<br />
Oktober einePlatte heraus und lösen sich ein halbes Jahr<br />
später auf. Januar 2008 erscheint in Deutschland „Falling<br />
off the lavender bridge“, das Debüt des Test Icicles<br />
Gitarristen Dev Hynes, der unter dem  leicht<br />
größenwahnsinnig anmutenden Namen Lightspeed Champion, ein<br />
von Country-Rock und Folk-Pop durchwobenes Meisterwerk<br />
präsentiert. Smarte Kammerpop-Miniaturen  treffen auf<br />
fulminante Epen, vorgetragen von Hynes Sirupstimme, vom<br />
krachigen Rabauken zum Meister der bittersüßen Melodien,<br />
radikaler geht`s kaum.„ Bedächtig und behutsam irrlichtern<br />
Folktraditionen und orchestrale Arrangements zwischen<br />
Amerika und England“, notiert die Kritik. Tatsächlich<br />
tendiert die Musik des in Texas geborenen, aber in England<br />
aufgewachsenen Multitalentes mehr Richtung Amerika, die<br />
Slidegitarre weint,der Countryeinfluss ist allgegenwärtig.<br />
Die Songs, deren Texte zwischen Absurdität und Melodram<br />
schwanken,  wurden vom Bright Eyes Produzenten Mike Mogis<br />
betreut, kein Wunder dass Hynes sofort als der britische<br />
Conor Obert bezeichnet wurde. Dem könnte man zustimmen, mit<br />
einem Vorbehalt: Hier ist die Kopie weit besser als das<br />
Original.<br />
<em><span style="color: #c0c0c0;">Lightspeed Champion<br />
Falling off the lavender bridge<br />
Domino/Indigo</span></em></p>
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		<title>THE STREETS: Everythings is just borrowed</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 12:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Im Plattenschrank]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Leute fragen sich, ob ich ein Säufer, ein Rapper oder
ein Redner bin. Alles falsch. Ich bin ein Denker“ Ob Mike
Skinner neben den Gallagher Brüder wirklich die grösste
Klappe im Vereinigten Königreich hat, sei mal dahin
gestellt, falsche Bescheidenheit besitzt er auf jeden Fall
nicht. Warum auch? Das Debüt seines Projektes The Streets „
Orignal Pirate Material“ mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Leute fragen sich, ob ich ein Säufer, ein Rapper oder<br />
ein Redner bin. Alles falsch. Ich bin ein Denker“ Ob Mike<br />
Skinner neben den Gallagher Brüder wirklich die grösste<br />
Klappe im Vereinigten Königreich hat, sei mal dahin<br />
gestellt, falsche Bescheidenheit besitzt er auf jeden Fall<br />
nicht. Warum auch? Das Debüt seines Projektes The Streets „<br />
Orignal Pirate Material“ mit seinen eloquenten Raps über das<br />
stinknormale Leben von stinknormalen Kids, vorgetragen im<br />
allerbreitesten Cockney-Englisch, war 2001 schlicht  eine<br />
Offenbarung. Auf demselben hohen Level folgte zwei Jahre<br />
danach „A grand don&#8217;t come for free“, ehe sich bei seinem<br />
dritten Album „The hardest way to make an easy living“ erste<br />
kleinere Abnutzungserscheinungen zeigten, die davon zu<br />
rühren schienen,dass Skinner sein überwältigender Erfolg in<br />
eine erste Sinnkrise gestürzt hatte. Die er nun überwunden<br />
zu scheint haben, denn sein aktuelles Album „Everything is<br />
borrowed“ zeigt einen Mike Skinner in Hochform. Die<br />
hektischen Breaks sind fast ganz verschwunden, der Bass<br />
wummert weniger monströs, auch die Rotzigkeit der<br />
Vorgängeralben hat Skinner zurückgenommen,. Dafür kommt das<br />
Orchester nicht mehr aus dem Laptop, sondern aus Prag,<br />
richtige Instrumente lassen The Streets nicht mehr wie ein<br />
Ein Mann Projekt, sondern wie eine Band klingen. Die<br />
allerdings nicht mehr über urbanen Nachtszenarien singt, die<br />
alltäglichen Geschichten des englischen Alltages mit all<br />
seinen  Abstürzen, Einsamkeiten und falschen<br />
Freunden.vertont, sondern sich Gedanken über Klimaerwärmung<br />
und zugrunde gehende Landschaften macht. Aus dem Rabauken<br />
next door wird ein altermilder Musiker? Vielleicht, auf<br />
jeden Fall ist „Everything is borrowed“ ein herrlich,<br />
entspanntes Album geworden, musikalisch souverän, amüsant<br />
und bedeutsam zugleich. Das gelingt nicht jedem Großmaul.<br />
The Streets<br />
Everything is borrowed<br />
Warner</p>
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